16/09/2017
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Die vergangene Woche war anstrengend und ich voller Gedanken. Es fällt mir schwer, bei mir zu sein. Mühsam versuche ich, länger als drei Stunden am Stück dem Internet zu entsagen und stattdessen fokussiert zu lesen oder einfach nur Musik zu hören. Bis ich abends einen Whiskey trinke und endlich beginne, die Reise im Oktober zu strukturieren. Wie sehr mich das Buchen von Hotels, das Suchen nach Zugverbindungen, das Planen von Dingen in Japan erdet. Ich mache mir keine Gedanken mehr um Keynote-Präsentationen, meine komplizierten Gefühle, dass ich Kopfschmerzen habe, oder was das alles hier soll.

Auf einmal bin ich wieder in jenem Modus, den ich letztes Jahr für mich in Japan schuf, als ich schnelle Entscheidungen treffen und vor allem mir selbst genügen musste – und konnte.

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