22/05/2012
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Angetrunken fahre ich mit dem Rad nach Hause, weiche der Bushaltestelle aus und merke erst beim Befahren der Kurve, dass auch der Fahrradweg so schlau ist, die Gefahrenzone (mögliche ein- und aussteigende Fußgänger) zu umgehen. Spätestens nun weiß ich, dass ich mich so niemals mehr hinter das Steuer eines Autos setzte.
In Gedanken muss ich Torn von Natalie Imbruglia singen, was außer der irgendwie anrührenden Melodie, die gerade so ein bisschen passt, überhaupt keinen Sinn macht.

Nach der Prenzlauer Allee geht es bergab, ich muss kaum noch Kraft aufwenden, um voran zu kommen. Der Fahrtwind rauscht und ich denke Huiiiiiiiiiiiiiii während über mir immer schneller die Baumwipfel daher sausen. Zwischendurch sind gar die Laternen ausgefallen, es ist fast ein wenig dunkel auf der Straße und die Blätter sind auf einmal eine Anmutung von Wald, verbreiten noch mehr Kühle. Schneller, schneller! In meiner Tasche Ferris Bueller und fünf Stunden wie im Flug.

  1. 24/05/2012
    !

    Das ist ein scheißeschön und präzis’ eingefangener Moment. Danke.

  2. 24/05/2012

    Das Adjektiv scheißeschön finde ich gerade scheißetoll, danke.

  3. 25/05/2012
    !

    :) daonichfür!

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