16/04/2012
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Nach zwei Wochen Abwesenheit prallt meine innere Ruhe auf die Überdrehtheit und Alarmiertheit in der Redaktion. Erst hier fällt mir auf, wie anders als sonst ich mich fühle, setze die Kopfhörer auf und gucke zwischendurch geradeaus durch das Dachfenster auf den Fernsehturm. Die silberne Kugel reflektiert das Sonnenlicht, welches ich während der vielen freien Tage vermisst habe. Ich glaube nicht, dass an meinem Geburtstag je schon einmal Schnee vom Himmel gefallen ist – als wäre der Nachmittag nicht bereits deprimierend genug gewesen.

In den letzten Monaten habe ich fast nur in mich hineingeblickt und darüber nach und nach das Auge für die Dinge um mich herum verloren und somit auch mich, wie ich sein kann. Mir war die Fähigkeit abhanden gekommen, zu schreiben.
Vielleicht habe ich mich ja deshalb so unvollständig gefühlt.

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