Als ich in die Seitenstraße blicke, die ich mit dem Fahrrad überquere, sehe ich für den kurzen Moment des Vorüberfahrens ein blondes, junges Mädchen, das an einer der Telefonsäulen steht. Ihr Gesicht verzieht sich in diesem Augenblick und bekommt einen schmerzhaften Ausdruck, ihren Körper durchfährt jenes Beben des akuten Weinens und ihr Arm erhebt sich, um schützend eine Hand vor die Augen zu halten.
Der Anblick trifft mich wie ein Schlag und an meiner Nasenwurzel entsteht dieses Brennen, dem meist verzweifelte Tränen folgen.
“Nach vorne, schau nach vorne!” sage ich mir und will doch am liebsten umkehren und das traurige Mädchen an mich drücken, es auf meinen Kragen weinen lassen.