25/05/2013
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In Gedanken habe ich bereits mehrere Einträge wie diesen geschrieben. Allen ist gemein, dass ich nicht frei von dir bin. Es tut nicht weh, manchmal habe ich dich fast vergessen, doch ab und an würde ich dich sehr gerne wiedersehen und dann zieht es ein bisschen an jener Stelle, für die es nur olle Metaphern gibt.

Worte der Zuneigung konserviert als Bildschirmfoto auf dem Mobiltelefon.

Geblieben ist eine Unverbindlichkeit, die mich kränkt, weil wir mehr miteinander geteilt haben als dies Körperliche, auf das sich nun im Nachhinein alles reduziert. Was es mir sonderbar schwer macht, loszulassen.

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“Keep it hardcore from the beginning to the end.”
Naked Lunch, All is Fever




11/05/2013
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Jedes Mal ist alles vorbei, bevor es richtig begonnen hat: Verabredungen, Liebschaften, sichere Arbeit, Gesundheit, Freundschaften.
Geduld müsste grenzenlos sein, ist jedoch aufgebraucht.
Am letzten Tag der Konferenz trinke ich Bier, werfe mich in Arme, küsse viele Wangen, doch sie hilft mir nicht, diese Flüchtigkeit.
Danach liege ich im Bett und die einzige Konstante ist die Warteschleife, in der ich hänge.
Immer noch? Schon wieder? Ich hab’s vergessen.




05/05/2013
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Es ist egal, dass wahrscheinlich alles Zufall ist. Wenn die Dinge gut laufen, ergeben sogar Erlebnisse mit negativer Anmutung einen Sinn, weil man hochtrabend für sich zu wissen und zu fühlen meint, dass es eben so habe sein müssen, damit man genau die Person werden konnte, die man gerade ist.

Bildet Banden! sagt sie und das machen wir, mit Haltung und voller Aufmerksamkeit füreinander. Ich werfe Lackmustests und alle bestehen. Hier bin ich sicher, denke ich, und halte viel mehr aus. Wir tauchen unter die Oberfläche und es geht ja nicht immer um mich, es ist alles gut, sogar das, was bald meine Arbeit sein wird, fühlt sich bereits an wie ein liebgewonnenes Projekt mit Freunden.

Ich würde dich gerne noch mal sehen. steht in der Nachricht in jener Nacht und ich mag das. Zwanzig Minuten sind ein Anfang.