18/04/2014
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“Kyoto ist wie ein feines seidenes Taschentuch mit ordentlich von Hand gerollten Kanten und nicht ein zerschlissener, ausgefranster Schal wie Tokio.”

Liza Dalby, Geisha




10/04/2014
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Die Nacht zum siebten April war die erste dieses Jahr, in der ich mit offenem Fenster schlief.




01/04/2014
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“Nach solchen theoretischen Betrachtungen bieten die nun folgenden Seiten den Lernenden der japanischen Sprache eine plastische Methode zur Systematisierung und – durchaus lustvollen – schriftlichen Veranschaulichung der Begriffe, Zustände und Vorgänge, für welche die Kanji stehen. Dabei öffnet sich ihnen nicht nur auf spannende Weise die Schönheit der Zeichen selbst, sondern auch die faszinierenden Zusammenhänge des eigenen Geistes und damit der grundlegende Zauber von Sprache an sich.”

Robert Rauther, Die Kanji lernen und behalten (J.W. Heisig / R. Rauther)

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Ich habe mich heute morgen in der S-Bahn zufällig neben einen Typen gesetzt, der mit Hilfe eines japanischen Buches die schwierigen Kanji lernte. Ich sagte ihm, dass ich mich nun nicht mehr traue, neben ihm die einfachen Silbenschriftzeichen zu lernen und fragte, was für ein Buch er da habe. Es war eines für japanische Schulkinder und ich hätte es gerne besessen. Der Typ zeigte mir die Markierungen für die einzelnen Schuljahre, die auf dem Schnitt zu sehen waren.
Sechs Stück. Ich habe also viel Zeit.
Danach blickte er wieder in sein Buch und stieg am Hauptbahnhof aus, ohne noch einmal ein Wort mit mir zu wechseln. Er mied mich regelrecht.

Am Volkshochschulkurs, den ich besuche, nehmen sehr unterschiedliche Personen teil. Ihnen gemein ist eine irgendwie seltsame Art. Count me in.